Raise your Pulse – Aktivitätstracking mit Withings

Ich bin ja ein Mensch der sich selbst in die Kategorie „sportlich“ stecken würde. Bewegung als wichtigen Bestandteil des Lebens und der Gesundheit – ist doch ein alter Hut. Achte ich drauf, ist doch logisch.

Du auch? Da werden wir beide doch läppische Durschnitts-Empfehlungen der WHO eher locker erreichen. Oder? Aber dazu später mehr.

Ein Aktivitätstracker? Soll ich oder soll ich nicht?

Aktivitätstracker werden aktuell ja an allen Ecken gehyped. In den meisten Features sind sich die Gadgets alle recht ähnlich. Schritte zählen, Schlaf aufzeichnen und das ganze dann in einer App aufbereiten.

Am Ende war es die Neugierde die mich in einem mutigen Spontankauf übermannt hat.

Wird es eines dieser Tools die einen kurzen Hype erfahren und kaum genutzt nach wenigen Tagen vergessen in der Ecke liegen?“ 

(Bei dieser Gelegenheit, erinnert sich noch jemand an Poken? 😀 )

Was zeichnet den Withings Pulse Ox aus?

Das hier:

  • flexibel tragbar: Hosentasche, Clip oder Watchband
  • Daten nicht nur am Smartphone: Display inklusive
  • Tracker mit Herz: Puls und Blutsauerstoff messbar
  • gehen und laufen: Schrittzähler erkennt Jogging automatisch
  • schlafen oder wachen: Schlafanalyse mit automatischer Aufwacherkennung

Ich habe mich für den Withings Pulse Ox entschieden, weil er nicht zwanghaft am Armgelenk getragen werden muss. Ich möchte so einen Tracker einfach nicht immer sichtbar tragen.

Als weiteren USP des Aktivitätstrackers würde ich das Display herausheben. Es ist schön ohne Smartphone schnell auf aktuelle Daten zugreifen zu können. Trotzdem hält der Akku knapp zwei Wochen. Ein Aufladevorgang dauert kaum länger als eine Stunde und kann mit jedem MicroUSB-Anschluss durchgeführt werden.

Withings, Withings, Withings – Pulse, Activitè, Aura

Withings bietet einige tolle Gadgets. Und so ist es wohl ganz normal, dass jedes Gadget ein paar Features hat, die es in der Withings-Linie exklusiv abdeckt. Für den Pulse Ox bedeutet das:

  • kein Schlafphasenwecker
    (Activitè hat einen Vibrationswecker aber ohne Schlafphasen; Aura ist das Gadget zur umfassenden Schlafüberwachung und -optimierung)
  • nicht wasserdicht
    (Activitè ist wasserdicht und misst sogar Schwimmzüge)
  • Schlafaufzeichnung muss manuell gestartet werden – Aufwachen kann automatisch erkannt werden
    (Activitè geht automatisch in die Schlafüberwachung. Aura ist sowieso für nichts anderes gemacht)

Und andererseits hat die Activitè eben keinen Puls- und Blutsauerstoffmesser und muss (natürlich) als Armbanduhr getragen werden.

Wen das tragen am Arm nicht stört und das Feature „Puls und Blutsauerstoff“ nicht so wichtig ist, dem würde ich allerdings zur Activitè-Pop raten. Diese Uhr ist schick!
Flexibel tragbar zu sein ist einerseits Vor- als auch Nachteil des Pulse. Die Gefahr das kleine Gerät zu verlieren ist so nämlich um einiges höher als bei einer Armbanduhr.

Ein Aktivitätstracker ist nur soviel Wert wie die Daten die er liefert!

Die Health-Mate-App von Withings bereitet die Daten schön auf. Grafisch und mit netten Motivations-Features. Man sammelt Badges für erreichte Aktivitätsziele. Wenn man es sich mal zu gemütlich macht, verteilt die App Arschtritte – wenn man aktiv lebt gibt es Lob und Zuspruch. Unterstützt werden die Meldungen immer wieder mit einigen Gesundheitsinfos.

Diese Meldungen geben den Daten des Aktivitätstrackers die richtige Würze

Für zusätzliche Motivation kann man sich mit Freunden verknüpfen und jede Woche einen „Schrittzahl-Wettbewerb“ ausführen.

Die Health-Mate-App lässt sich mit anderen Apps wie Apple-Health oder RunKeeper verknüpfen.

Über die Aktivitätsdaten hinaus ist die App auf weitere Gesundheitsdaten ausgelegt – natürlich passend zu weiteren Withings-Produkten. Es lassen sich, auch manuell, zusätzlich Gewichts- oder Blutdruckdaten erfassen.

Außerdem werden verschiedene Erinnerungen angeboten. So kann man sich zu bestimmten Tagen und Tageszeiten zum Beispiel daran erinnern lassen mehr zu Trinken, eher Schlafen zu gehen, einen Spaziergang zu machen oder das Frühstück nicht zu schwänzen.

…und hilft ein Tracker wirklich aktiver zu werden?

JA! – Ich trage den Pulse jetzt seit gut zwei Monaten. Es ist ungemein interessant wo man Schritte macht und wo nicht. 10.000 Schritte werden von der WHO (World Health Organisation) empfohlen. Der Withings-Pulse nimmt diesen Richtwert als Tagesziel her.

Wer einen Bürojob hat wie ich, sollte sich nicht einbilden es wäre einfach dieses Tagesziel zu erreichen. Ganz im Gegenteil: Es fällt nicht weiter schwer der 10.000er-Marke weit fern zu bleiben.

Das vor Augen geführt zu bekommen motiviert tatsächlich ein paar mehr Sport-Einheiten einzuschieben oder auch einfach mal zu Fuß zu gehen oder Aufzüge zu meiden.

 

 

Übrigens: Ein Kollege von mir hat in seinem Blog das JawboneUP vorgestellt. Diesen Beitrag möchte ich gerne empfehlen. Im Kern gleichen sich die Tracker alle. Es sind persönliche Vorlieben die zum einen oder anderen Modell führen.

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